Einführungsvortrag zum Thema „Nachbarschaft im Soldiner Kiez“ für die Kiezwerkstatt am 28. März 2014
Thomas Brauckmann, Soldiner Kiez Verein

Thomas Brauckmann hält sich zurzeit (Mai 2016) häufig in einem „richtigen“ Dorf auf, konkret im Sauerland am Bächlein Schirmecke bei seiner pflegebedürftigen Mutter.
„Der Soldiner Kiez ist ein Dorf, ein glückliches Dorf“, sagte der in der Nordbahnstraße, oben im Norden des Kiezes, lebende Künstler Jovan Balov vor etwa 10 Jahren. Diesen Satz übernahm der Soldiner Kiez Verein für einen Flyer, und er wird seitdem immer mal wieder zitiert.
In einem Dorf lebten ursprünglich Bauern, ein Wort, aus dem althochdeutschen, welches in etwa Dorfgenosse bedeutete und erst später zu einer Berufsbezeichnung wurde. Der Begriff Nachbarschaft setzt sich aus der Silbe „Nach“, gleich nahe, der Silbe „bar“, von gebur, gleich Bauer, und der Endung „-schaft“, Gestalt, Eigenschaft zusammen. Er mag im 18. Jahrhundert entstanden sein und meint also die Gesamtheit von nahe beieinander Wohnenden, die alle dem gleichen Beruf nachgehen, der Landwirtschaft nämlich – eine denkbar homogene Angelegenheit.
Erst 1887 mit dem frühen soziologischen Werk „Gemeinschaft und Gesellschaft“ von Ferdinand Tönnies geraten Nachbarschaften ins Visier der Wissenschaft. Weiterlesen
Nach langer schwerer Krankheit ist unsere Amelie jetzt von uns gegangen.
Heute war unsere Kassenprüfung für das Jahr 2015. Es war – wieder – sehr gemütlich, lecker und von der Sache selbst her sehr erfolgreich, die Prüfung ergab keine Beanstandungen.


