Hauptversammlung als entspannter Pflichttermin

Straßenlaterne im Soldiner Kiez. Foto: Diana Schaal

2017: Ganz Berlin ist Hauptstadt. Nur ein kleiner Verein am Rande der inneren Stadt verteidigt den Gedanken lokaler Selbstverwaltung: Der Soldiner Kiez e.V. Mitte Mai traten die tapferen KempInnen und Kempen zusammen, um in gewohnter Routine und mit einem Hauch von Ironie ihre bürokratischen Pflichten zu erledigen. Jährlich wird gewählt, der Tätigkeitsbericht vorgestellt und die Kassenentwicklung dargelegt. Als Tagungspräsident waltete segensreich der befreundete Lesebühnenautor Holger Haak.

Inhaltlich darf der Soldiner Kiez e.V. mit seinem Geschäftsjahr 2016 zufrieden sein. Wir zogen unsere Veranstaltungen und einige Projekte im Bereich der Flüchtlingshilfe durch. Mit geringem finanziellen Aufwand können wir auf einige Aktivitäten verweisen. Finanziell wurde der erfolgreiche Kurs der letzten Jahre fortgesetzt. Alle Vorstandsmitglieder wurden entlastet. So verwundert es auch nicht, dass der alte Vorstand mit Diana Schaal, Thomas Brauckmann, Stefan Höppe und Thomas Kilian wieder gewählt wurde.

Beim Ausblick auf die zukünftige Arbeit ging es vor allem um die geplante Veranstaltungsreihe „Talk im Kiez“, die ab September ungefähr vierteljährlich in der Fabrik Osloer Straße stattfinden soll. Mit ihr will sich der Soldiner Kiez e.V. wieder stärker mit Kiezthemen an eine breitere Öffentlichkeit wenden. Jetzt darf den MacherInnen nur nicht der Himmel auf den Kopf fallen…

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